Politik im Stile der SPD Naila „Blühflächen für unsere Stadt“

Als einzige Partei in Naila unterstützte die SPD gemeinsam mit vielen Vereinen das Volksbegehren für mehr Artenvielfalt „Rettet die Bienen“, danach brachte die Nailaer SPD erfolgreich einen Antrag zur Schaffung von Blühflächen in den Stadtrat ein.

Foto Schutz der Insekten und Vögel im Bereich der Stadt Naila
Foto Schutz der Insekten und Vögel im Bereich der Stadt Naila

Im Frühjahr 2019 startete das Volksbegehren „Rettet die Bienen" in Bayern. Der SPD in Naila war schnell klar, dass dieses Volksbegehren unterstützt werden musste. Die eigenen Erfahrungen in den heimischen Gärten, dass die Anzahl an Schmetterlinge, Bienen und Co. gegenüber früher zurückgeht, macht den Artenschutz für uns zu einem wichtigen politischen Thema. Aus diesem Grund haben wir als einzige Partei in Naila das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ gemeinsam mit den örtlichen Obst- und Gartenbauvereinen, dem Bund Naturschutz, dem Imkerverein und den Baumpflegern unterstützt. Zusammen hat man über notwendige Maßnahmen zur Verbesserung der Situation diskutiert. Nachdem das Volksbegehren in Bayern erfolgreich war und auch in Naila eine große Anzahl an Unterschriften gesammelt werden konnte, wollten wir von der SPD unserem Versprechen schnell Taten folgen lassen und haben über Lösungen nachgedacht, wie wir den Artenschutz auch in unserer Stadt im Kleinen unterstützen können. Wir haben den Antrag „Schutz der Insekten und Vögel im Bereich der Stadt Naila“ ausgearbeitet und dem Stadtrat vorgelegt.

Im Rahmen der Umsetzung des Schutzes unsere Insekten und Vogelwelt haben wir vorgeschlagen, gemeinsam mit fachkundigen Organisationen und Vereinen aus Naila, sowie dem Bauhof einen runden Tisch zu bilden, um ein Kataster zu entwickeln in dem städtische Flächen aufgenommen werden, welche nach ökologischem Gesichtspunkt zu bearbeiten sind (Extensivflächen/ Blühflächen). Es sollen keine Pestizide zum Einsatz kommen und auf „Mulchen“ wäre zu verzichten. Eventuell können auch Vorgaben in der Baum- und Strauchpflege berücksichtigt werden. Zudem sollte die Stadt entlang von Gewässern, die sich auf öffentlichem Grund befinden, auf einen unbewirtschafteten Gewässerrandstreifen achten. Nach der Meinung der SPD Stadtratsfraktion würden diese Maßnahmen auch die Arbeit des Bauhofs entlasten. Für eine gute Öffentlichkeitsarbeit wurde vorgeschlagen, die betroffenen Blühflächen im Internet zu veröffentlichen und ggf. mit Schildern zu kennzeichnen.

Dank eines positiven Stadtratsvotums mit der Unterstützung der anderen Parteien wurde unser Antrag angenommen und auch inzwischen ein entsprechendes Kataster erstellt. Künftig werden wir also in unserer Stadt eine Reihe von Blühflächen zum Artenschutz vorfinden.